Above the fold: Unterschätztes Marketing-Instrument

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Hast du schon einmal gehört, dass jemand etwas „oberhalb“ platziert hat und dich gefragt, was er damit meint? Dieser Begriff stammt von Zeitungen, wo die Schlagzeile buchstäblich oberhalb des Papiers platziert wurde. Bei der Gestaltung von Websites bezieht sich der Begriff auf den Teil einer Seite, den du sehen kannst, ohne nach unten scrollen zu müssen – wenn etwas „above the fold“ ist, ist es sofort sichtbar. Aber warum ist das wichtig? Sehen wir uns einmal genauer an, was das bedeutet und warum es ausschlaggebend ist.

Was versteht man unter above the fold?

Mit „above the Fold“ ist alles gemeint, was auf einer Webseite zu sehen ist, ohne dass man nach unten scrollen muss.

Dabei ist zu beachten, dass dies je nach Größe und Auflösung des Geräts sehr unterschiedlich sein kann – manche Leute müssen vielleicht ein wenig scrollen, während andere Menschen z.B. am Laptop alles direkt sehen. Generell gilt jedoch, dass alles, was im Browserfenster eines durchschnittlichen Betrachters erscheint, bevor er nach unten scrollen muss, als „above the fold“ gilt.

Warum ist above the fold wichtig?

Für Website-Betreiber ist es wichtig, den oberen Bereich so zu gestalten, dass die wichtigsten Inhalte für die Besucher sofort sichtbar sind, wenn sie auf die Website kommen. Dazu gehören z. B. Überschriften oder Calls-to-Action (CTAs), die die Aufmerksamkeit der Besucher wecken und sie ermutigen sollen, sich weiter mit deiner Website zu beschäftigen.

Deshalb ist es wichtig, dass diese Elemente „above the fold“ erscheinen, damit die Besucher sie nicht übersehen – sonst verlassen sie deine Website, ohne die gewünschte Aktion durchzuführen (z. B. sich für deinen Newsletter anzumelden oder einen Kauf zu tätigen).

Außerdem bestrafen einige Suchmaschinen (z. B. Google) Website-Texte, deren Inhalte zu weit unten platziert wurde – es ist also auch für die Suchmaschinenoptimierung wichtig, dass alles beim ersten Laden sichtbar ist.

Häufig gestellte Fragen: Above the fold